WLAN Kapazitätsplanung [wpKapazitaetsplan]

WLAN Kapazitätsplanung wlanport
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Produktinformationen "WLAN Kapazitätsplanung"

Unser Angebot: Kapazitätsplanung nach Ihren Anforderungen

Alle hier erwähnten Möglichkeiten zur Erhöhung des Datendurchsatzes müssen vom Sender (Access Point) und vom Endgerät (Handy, Laptop, etc.) und der sonstigen Hardware (Switche) unterstützt werden. Wir helfen Ihnen gerne, indem wir:

  • Ihren Kapazitätsbedarf ermitteln (pro Client/im gesamten WLAN)
  • Den richtigen Access Point mit passenden Spezifikationen vorschlagen
  • Die Anzahl der benötigen Access Points für Ihren Bedarf ermitteln

Bei der Kapazitätsplanung handelt es sich um einen Teil der WLAN-Planung. Sie legt das untere Limit für die Anzahl der APs fest, die Ihr Projekt minimal benötigt. Bauliche Besonderheiten Ihrer Umgebung und mögliche Störquellen (u. a. andere WLANs) können die Anzahl noch erhöhen.

Einführungspreis bis 31.07.2019: 120€ für 2h
Ab dem 01.08.2019: 200€ für 2h

Ablauf

  • Sie füllen unser Formular aus, das folgende Informationen enthält
    • Art der Dienste, die genutzt werden
      • E-Mail
      • Web (ohne Video/Audio)
      • Audio-Streaming
      • Video-Streaming/YouTube
      • IP-Telefonie
      • Dateiübertragungen (Dateigröße und gewünschte Übertragungszeit)
    • Anzahl der Nutzer in Ihren Räumen
    • Anzahl der Geräte (grob 2-4/Nutzer)
    • Wie viele Geräte nutzen welche Dienste
  • Wir erstellen eine Kapazitätsplanung (maximal 3 Werktage)
  • Sie erhalten den Kapazitätsplanung (PDF) mit folgenden Informationen
    • Kapazitätsbedarf pro Client/im gesamten WLAN
    • Empfehlungen für Access Points mit passenden Spezifikationen
    • Die Anzahl der minimal benötigen Access Points für Ihren Bedarf
    • Prognose für zukünftigen Bedarf mit gängigen Wachstumsraten und steigenden Anforderungen

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns gerne an (+49 351 81077-47) oder schreiben Sie eine schnelle E-Mail. Kapazitätsplanung ist der erste Schritt, um ausreichende Bandbreite für Ihre Nutzer sicherzustellen.

Kapazitätsplanung anfordern

Wozu müssen Kapazitäten geplant werden?

Manche Dienste sehen Verbindungen, die unter einer gewissen Bandbreite liegen, als „nicht verbunden“ an. Es reicht nicht einfach 3 von 4 Balken auf dem Empfangsanzeiger zu haben. Die Qualität der Verbindung und die Fähigkeiten der beteiligten Geräte spielen eine entscheidende Rolle. Wenn das Verhältnis zwischen Nutzsignal und Hintergrundrauschen (SNR) sehr hoch ist, dann können bessere Signalarten verwendet werden. Je nach Güte des WLAN-Signals, können auf eine Welle unterschiedlich viele Informationen aufgeprägt werden. Dass können im WLAN von 4 bis derzeit maximal 1024 Symbole sein. Dabei werden die Amplitude (Signalstärke) und der Zeitversatz (Phase) des Signals in mehreren Stufen variiert. Das Verfahren wird als Quadratur-Amplituden-Modulation (QAM) bezeichnet.

Beispiel 1024QAM

Bei hervorragender Signalqualität können im Standard 802.11ax (Wi-Fi 6) bis zu 1024 Symbole (10 Bit) kodiert werden. Die Amplitude und die Phase werden dabei jeweils in 32 Abstufungen angepasst. Der Informationsgehalt 10 Bits wird durch Unterschiedliche Codes, die zum Beispiel Paritätsbits vorsehen noch weiter reduziert. Tools wie die FRITZ!App WLAN messen welche Modulation und Signalart zwischen dem Endgerät und dem WLAN-Zugangspunkt ausgehandelt wurde. Auf Basis dessen gibt die App an, welche Übertragungsrate zu erwarten ist.

QAM16 QAM64 QAM1024 - Mehr Informationen auf einer Welle

Mehrere Clients zur gleichen Zeit – MIMO und OFDMA (Wi-Fi 6)

Auch wenn die Physik dem WLAN Grenzen setzt, versucht der technische Fortschritt sich diesen Grenzen anzunähern. Die verfügbare Kapazität in der Luft (Airtime) muss effizienter genutzt werden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war MIMO (Multiple Input Multiple Output), dass mit Wi-Fi 4 (802.11n) eingeführt wurde. Dabei werden mehrere Datenströme mit mehreren Antennen gleichzeitig übertragen. Sender und Empfänger müssen die gleiche Anzahl an Antennen aufweisen. Die übliche Kennzeichnung ist z.B. 4x4, was für 4 sendende und 4 empfangende Antennen steht. Mit Wi-Fi 5 (802.11ac) wurde die Möglichkeit eingeführt, die Datenströme eines Access Points auf mehrere Endgeräte aufzuteilen (MU-MIMO, Multi-User-MIMO).

Der nächste große Wurf ist Wi-Fi 6 (802.11ax). Eine Kerntechnologie des neuen Standards ist OFDMA (orthogonal frequency division multiple access). Hier wird der genutzte Kanal in Gruppen von Unterkanälen aufgeteilt (Ressource Units), die den einzelnen Endgeräten zugewiesen werden. Diese Technik kann sowohl im Downstream (zum Client) als erstmals auch im Upstream (von den mehreren Clients zum AP) eingesetzt werden. Wenn Sie sich genauer zum neuen WLAN-Standard informieren möchten, lege ich Ihnen unseren 802.11ax – Artikel ans Herz. Neben OFDMA kann auch MU-MIMO mit bis zu 8 Antennen zeitgleich genutzt werden. Wi-Fi 6 ist damit ein bedeutender Sprung in Sachen Effizienz und Nutzerdichte.

Internetanschluss – Oft der Flaschenhals

Trotz angekündigter und zum Teil umgesetzter Bemühungen zum Ausbau schneller kabelgebundener öffentlicher Netze ist der Internetanschluss oft ein begrenzender Faktor der verfügbaren Bandbreite ins Internet, die den verbundenen Geräten zur Verfügung steht. Viele Schulen sind zum Beispiel noch mit 16.000 KBit/s angebunden. Dann nützt es natürlich nichts, wenn WLAN-Verbindungen mehrere 100MBit/s zur Verfügung stellen. Um allen Nutzern einen Teil der Internetbandbreite zu sichern kann die Festlegung von Bandbreitengrenzen oder anderen Fair-Use-Policies eine Hilfe sein. Auch bestimmte Anwendungen lassen sich durch Firewalls oder manche Managementsysteme einschränken. Dienste wie YouTube oder Video-Streaming im Allgemeinen verbrauchen bis zu ca. 10MBit/s pro Gerät.

Flaschenhals Infrastruktur

Gebäudeverkabelung und Switche – Fit für Muli-Gigabit-WLAN?

Ein Flaschenhals, über den man mehr Kontrolle hat als über den verfügbaren Internetanschluss, ist die Gebäudeverkabelung und Switch-Infrastruktur. Heute ist ein Gigabit je Sekunde die übliche Bandbreite, mit der ein Access Point angeschlossen ist. Die neusten WLAN-Geräte sind jedoch in der Lage kabellosen Datenverkehr von mehreren Gigabit je Sekunde zu sammeln und in das kabelgebundene Netz einzuspeisen. Spätestens wenn sich Wi-Fi 6 (802.11ax) verbreitet hat, ist mit Datenraten von um die drei oder vier Gigabit je Sekunde zu rechnen. Einige Geräte bieten Link-Aggregation, müssen dann aber auch mit zwei Ethernet-Kabeln an den Switch angebunden werden. Hersteller wie Ruckus gehen einen anderen Weg und erhöhen die Datenrate, die über die existierende Verkabelung (Cat5e/Cat6) übertragen werden kann. Mit dem Standard 802.3bz sind Datenraten von 2,5 oder sogar 5 GBit/s möglich, ohne die existierenden Kabel auszutauschen. Auch die Stromversorgung kann bei diesem Standard weiterhin über PoE (Power over Ethernet) erfolgen.

Wie bei der 5G Technologie wird nach und nach auch in der Gebäudeverkabelung versucht die Glasfaserstrecke bis zum Endgerät zu verlängern und die Kupferstrecke zu verkürzen. Ein interessanter Ansatz besteht in der Verwendung von verteilten Etagenswitchen. Ohne einen separaten Verteilerraum pro Etage, werden dabei kleine (z.B. 12-Port) lautlose Switche über die Etage verteilt und in einer Ringarchitektur mit Glasfasern verbunden. Neben der größeren Flexibilität können auch noch Unterhaltskosten gespart werden, da Verteilerräume mit Patchfeldern wegfallen.

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